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Über Sérgio

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Der Tana Fluß

Auf diesem Falschfarbenbild* ist ein Teil von Kenias längstem Flusses Tana zu sehen. Es wurde von der ‚Copernicus Sentinel-2-Mission‘ der Europäischen Union aufgenommen.

Der Tana fließt etwa 1000 km, von den Bergen der Aberdare Range westlich der Stadt Nyeri, ostwärts, bevor er, wie abgebildet, um das Massiv des Mount Kenya nach Süden in ein breites Tal mündet. Dort schlängelt er sich durch eine Ebene, die durch den Fluss oft überschwemmt wird. Der Fluss setzt dann seine Reise fort, bevor er bei der Stadt Kipini in die Ungwana-Bucht, in den Indischen Ozean mündet.


Der Tana ist Kenias größter Fluss. Er mündet in die Ungwana-Bucht in den Indischen Ozean  Foto: ESA
Der Tana ist Kenias größter Fluss. Er mündet in die Ungwana-Bucht in den Indischen Ozean Foto: ESA

Im Bild ist das schmale Uferwaldband entlang des Flussufers leicht zu erkennen. Der Auwald gedeiht normalerweise das ganze Jahr über, seine Ausdehnung ist jedoch stark von saisonalen Überschwemmungen und Grundwasser Anreicherungen durch den Tana abhängig.

Der Fluss ist bekannt für seine außergewöhnliche Artenvielfalt, er bietet Wildtieren, Nomaden und deren Vieh, sowie für landwirtschaftliche Zwecke Wasser und ermöglicht somit Leben. Einige der Nebenflüsse des Tana, sowie mehrere kleinere, saisonale Flüsse, bekannt als Lagas, die nur während der Regenzeit fließen, sind im Bild in Ost-West-Richtung zu sehen. Die Flussbetten unterstützen Vieh und Wild während der Trockenzeit aufgrund ihrer Fähigkeit, Wasser zu speichern.


Der Tana

Das Einzugsgebiet des Tana umfasst ca. 100.000 km². Nach dem Quellgebiet, mit einer Länge von etwa 30km, fließt er etwa 700 km durch eine halbtrockene Ebene.

Zu seinen Nebenflüssen gehören der Thika, der Ragati River sowie mehrere kleinere Flüsse, die nur während der Regenzeit fließen.

Der Fluss entspringt in den Aberdare Mountains westlich der Stadt Nyeri im südlichen Zentrum von Kenia.


Das obige Bild wurde während der Regenzeit des Gebiets aufgenommen, wo die kleinen Nebenflüsse des Tana gut sichtbar sind und eine beträchtliche Menge an Vegetation, rot dargestellt, zu sehen ist. Während der Trockenzeit von Juni bis September, wären die kleineren Nebenflüsse und die um sie herum wachsende Vegetation ausgetrocknet.

Die Copernicus Sentinel-2 Mission mit zwei Satelliten wird hauptsächlich verwendet, um weltweit Veränderungen in der Landnutzung zu verfolgen und den Zustand der Vegetation zu überwachen.


Erläuterungen
*
Bei der Falschfarbendarstellung im wörtlichen Sinne werden die Farbkanäle des Originalbildes anderen Farben zugeordnet, um feine Nuancen eines Farbtons oder einer Graustufe in einem Bild deutlich unterscheidbar zu machen.


Quellen:
ESA
https://www.esa.int/ESA_Multimedia/Images/2021/06/Tana_River_Kenya

Wikipedia
https://en.wikipedia.org/wiki/Tana_River_(Kenya)


Autorennen

Den Automobilsport gibt es seit 1894, das erste Autorennen fand in Frankreich statt, auf der 126 km langen Strecke von Paris nach Rouen im Norden Frankreichs. 1906 wurde mit dem Grand-Prix von Frankreich das erste Rundstreckenrennen durchgeführt.

Das sind die ersten Fakten zum Automobilsport. Die Erfindung des Rades und die des Verbrennungsmotors haben dem Menschen eine der tollsten Maschinen der Welt bescheert. Bequem lassen sich, auch mit mehreren Personen, Distanzen überwinden, Lasten transportieren oder eben Autorennen durchführen.

Bei den meisten Autorennen heute geht es um Geschwindigkeit, wer zuerst durch ein festgesetztes Ziel kommt, gewinnt das Rennen. Für die meisten der Rennen existieren dafür heute permanente, eigens dafür errichtete Rennstrecken, andere finden auf abgesperrten regulären Straßen statt. Das bekannteste Autorennen ist die Formel 1.


Abgebildet sind der Mercedes-AMG GT3, ein Langstrecken Rennfahrzeug, mit einer Motorleistung: bis zu 730 PS Foto: Mercerdes PRESSE und die permanente Formel 1 Rennstrecke in Bahrain, Bahrain International Circuit, Foto: Planet Labs SkySat.


Neben den reinen Autorennen, vom Kartsport über die Tourenwagenrennen* bis zu den Sportwagenrennen*, gibt es die Rallyes und den Offroadsport.

Die schnellsten Autos der Formel 1 baut Ferrari, mit 16 Weltmeistertiteln seit der Wertung 1961, gefolgt von William (9), McLaren (8), Lotus (7) und Mercedes (7).

International gibt es heute 235 nationale ‚Motorsport-Verbände‘ aus 148 Ländern, gebündelt in der Fédération Internationale de l’Automobile (Abkürzung: FIA) dem internationalen Dachverband von Automobilclubs und Motorsport-Vereinen, mit Sitz in Paris. Der Verband wurde am 20. Juni 1904 als Association Internationale des Automobile Clubs Reconnus (AIACR) gegründet.

Die Vereins- und Verbandsstruktur in Deutschland ist sehr vielseitig, es gibt zahlreiche Zeitschriften, Magazine, Bücher und Websites zum Thema.


Buchempfehlung:

https://www.taschen.com/pages/de/catalogue/architecture/all/03444/facts.ultimate_collector_cars.htm?change_user_country=DE&gclid=EAIaIQobChMI-cbyq9fQ8QIViuF3Ch1Z9gHQEAQYASABEgJYjfD_BwE#


Quellen:
DMSB – Deutscher Motor Sport Bund e. V.
https://www.dmsb.de/de/automobilsport

Grand Prix Frankreich
https://www.circuitpaulricard.com/


*
Mit Tourenwagen werden zumeist in großer Serie gebaute Pkws beschrieben, welche durch Modifikationen an Karosserie, Motor oder auch Fahrwerk für den Motorsport aufbereitet wurden.

Sportwagenrennen sind eine Form des Automobilsports, bei der in der Regel Rennauto Prototypen mit offenem oder geschlossenem Dach zum Einsatz kommen, die vor allem durch Platz für zwei Sitzplätze und die mit Kotflügeln bzw. Radkästen verkleideten Räder gekennzeichnet sind.

Zwischen Himmel und Erde

Die Atmosphäre der Erde ist ihre Hülle und auch ihre Grenze zum Universum. Sie hat eine Masse von etwa 5,15 Billiarden Tonnen, knapp ein Millionstel der Erdmasse.

Sie besteht aus mehreren Schichten. Die Troposphäre wird auch als untere Atmosphäre bezeichnet, Stratosphäre und Mesosphäre gemeinsam als mittlere Atmosphäre und die Thermosphäre als obere Atmosphäre.

Früher entstanden viele mystische Geschichten um den ‚Himmel‘ und die Welt dahinter. Die Götter lebten im Himmel, das Himmelreich wurde definiert. Die alten Weltbilder sprachen von Firmament, vom Himmelszelt oder auch Himmelsgewölbe, in welchen übernatürliche Wesen, Erscheinungen oder eben die Götter beheimatet sind. Tatsächlich spricht man auch heute noch von Sternenhimmel oder dem Jemseits.



Heute weiß man um den Raum hinter der Atmosphäre, Teleskope kartographieren den Raum dahinter, Satelliten erreichen die Grenzen des Sonnensystems, Wissenschaftler errechnen die Größe des Weltalls. Neueste Errungenschaften bringen leistungsfähigere Instrumente, heute kann man bis zu 10 mal tiefer in das Weltall schauen, erdähnliche Planeten entdecken.


Exkurse:
Der höchste Punkt der Erde vom Meeresspiegel aus gemessen, ist der Mount Everest in Nepal. Da die Erde keine Kugel ist, sondern durch ihre Rotation eine Ellipse, ist die Entfernung vom Erdmittelpunkt zum Äquator größer als die zum Nord- oder Südpol.

Ein Punkt ist also umso weiter vom Mittelpunkt der Erde entfernt, desto näher er am Äquator liegt. Der Chimborazo-Vulkan in Ecuador liegt nah am Äquator und ist dort mit 6.268 m, die höchste Erhebung. Er kann deshalb laut Wissenschaftlern als höchster Punkt der Erde betrachtet werden.

Die Exosphäre schließt an die Thermosphäre an und beginnt damit (nach unterschiedlichen Quellenangaben) etwa in einer Höhe zwischen 400 km und 1000 km. Ihre äußere Grenze wird mit etwa 10.000 km angegeben. Allerdings ist die Grenze nicht genau definiert, weil die Gasdichte kontinuierlich abnimmt und theoretisch nie den Wert null erreicht. Neuere Untersuchungen sprechen von 630.000 km, was weit über die Mondbahn hinausreicht.


Quellen:

ARD Planet Wissen
https://www.planet-wissen.de/natur/klima/erdatmosphaere/pwieaufbaudererdatmosphaere100.html

Deutscher Wetterdienst
https://www.dwd.de/DE/service/lexikon/Functions/glossar.html?lv2=100652&lv3=100744

Basilius-Kathedrale

Vor den Toren des politischen Europa, steht eines der schönsten Sehenwürdigkeiten der Welt. Ein Märchenschloß sozusagen, das selbst in den verliebtesten Träumen nicht schöner sein kann. Die bonbonbunten Türme erinnern an ein Zuckerschloß mit Glasuren der köstlichsten Geschmäcker.

So oder ähnlich würde ein Poet oder Schridtsteller die schöne, bunte Kathedrale vielleicht beschreiben. Die Basilius Kathedrale auf dem Roten Platz in Moskau ist ein einzigartiges Meisterwerk der altrussischen Baukunst aus dem 16. Jahrhundert und ist eines der ‚Sieben Russland Wunder‚*.


Die Basilius Kathedrale ist eines der schönsten Gotteshäuser der Welt. Der offizielle Name der russisch orthodoxen Kathedrale lautet ‚Mariä-Schutz-und-Fürbitte-Kathedrale‘ am Graben. Foto: Nikita Karimov

Die Kathedrale mit dem harmonischen Zusammenspiel aus Farben und Formen und der durchdachten Konstruktion, wurde 1552 , also vor etwa 500 Jahren, als Holzkirche erbaut und drei Jahre später zu einer der schönsten Bauwerke der Welt umgestaltet.

Die Kathedrale ist noch heute ein würdevoller Anblick, vor 500 Jahren, im 16. Jahrhundert, gab es noch keine Hochhäuser, keine Medienlandschaft, Autos oder Flugzeuge. Es gab Könige, Prinzessinen, lange Reisen mit der Pferdekutsche, Räuber und Goldmünzen.

In dieser alten Welt muss die Kathedrale tatsächlich wie ein Wunder erschienen sein, ein Traumschloß, eine Phantasie.


*

Die Sieben Wunder Russland:
– Bsasilius-Kathedrale in Moskau
– Tal der Geysire auf der Halbinsel Kamtschatka
– Baikalsee in Sibirien
– Schloss Peterhof bei Sankt Petersburg
– Berg Elbrus im Kaukasus
– Manpupunjor-Felsen im Ural
– Mamajew-Hügel und die Mutter-Heimat-Statue in Wolgograd


Quellen:
GEO:
https://www.geo.de/reisen/reise-inspiration/die-schoensten-gotteshaeuser-der-welt-30167558.html
Deutsche Welle:
https://www.dw.com/de/basilius-kathedrale-moskau/a-18524710

Linienbusse in Warschau, Polen

Warschau ist mit rund 3,5 Mio. Einwohnern das Zentrum des zweitgrößten Ballungsraums Polens. Größter ist die Metropolregion um Kattowitz.

Als eines der wichtigsten Verkehrs-, Wirtschafts- und Handelszentren Mittel- und Osteuropas genießt Warschau große politische und kulturelle Bedeutung. In der Stadt befinden sich zahlreiche Institutionen, Universitäten, Theater, Museen und Baudenkmäler.

Warschau ist zudem wichtiger Verkehrsknotenpunkt im Schnittpunkt der Verkehrswege von Paris, London und Berlin über Warschau nach Minsk, Kiew und Moskau in Russland und nach Nordeuropa–Balkan.


Busbahnhof in Warschau. Das Ballungsgebiet von Warschau ist unterteilt in eine Stadtzone „1” (innerhalb der Stadtgrenze) und eine Vorortzone „2” Foto: Janke Laskowski

Städte sind noch immer Motor der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklung.

Heute wohnen bereits über die Hälfte aller Menschen in städtischen Ballungsgebieten, 2050 werden es nach UN-Prognosen sogar rund 75 Prozent sein. Stadtbusse haben heute daher eine sehr hohe wirtschaftliche und verkehrspolitische Bedeutung,

Warschaus Stadtgebiet gliedert sich in 18 Stadtbezirke, Śródmieście bildet die Innenstadt, in welcher sich das UNESCO-Weltkulturerbe der wiederaufgebauten Warschauer Altstadt befindet.


Warschau mit dem Bus erleben

Das Busnetz in Warschau setzt sich aus 219 Linien zusammen und bedient ein Streckennetz von ca. 2600 km Gesamtlänge.

Es gibt zudem viele Touristenbusse, die Stadtrundfahrten anbieten.

Touristisch lohnen sich der Besuch des Kulturpalastes, der Łazienki Park, die Altstadt, Praga, das Warschauer Ghetto, das Kopernikus Wissenschaftszentrum und natürlich ein. Spaziergang an der Weichsel.



Im Bereich des öffentlichen Personennahverkehrs verfügt Warschau über ein Bus-, Straßenbahn- und U-Bahn-Netz. Das 121 km lange Streckennetz der Warschauer Straßenbahn wird von 27 Linien bedient.

Die Metro Warschau ist Bestandteil des vielfältigen öffentlichen Nahverkehrs Warschaus. Die Warschauer Metro hat in ihrem Bestehen seit 1995 insgesamt mehr als 600 Millionen Fahrgäste befördert.

Sicher ist es eine Reise wert, Polen und Warschau zu besuchen. Vielleicht ja mit dem Zug bis nach Warschau und dort mit dem Bus durch die Stadt.


Links:

Offizielle Hompage des Öffentlichen Nahverkehrs
https://www.mza.waw.pl/

Statdtrundfahrten in Warschau
https://www.tripadvisor.de/AttractionProductReview-g274856-d11448100-City_Sightseeing_Warsaw_Hop_On_Hop_Off_Bus_Tour-Warsaw_Mazovia_Province_Central_Po.html

Santa Monica Pier

Santa Monica ist eine kleine Stadt am Pazifik, im US-Bundesstaat Kalifornien, im County (Landkreis) von Los Angeles. Die Stadt wurde als spanische Siedlung gegründet, wurde von 1828 bis 1848 mexikanisch, danach US-amerikanisch.

Santa Monica entwickelte sich um 1880 zum Bade- und Vergnügungsort für den Großraum Los Angeles. Ein berühmtes Wahrzeichen der Stadt wurde das Santa Monica Piers.

Der Santa Monica Pier besteht aus zwei aneinandergefügten Piers, die lange Zeit zwei verschiedenen Besitzern gehörten. Das lange und schmale Municipal Pier wurde am 9. September 1909 eröffnet, hauptsächlich für den Zweck, Abwasserrohre hinter die Brandung zu führen. Das kurze aber breitere Pleasure Pier (auch Newcomb Pier) am Südende wurde 1916 von Charles Looff und seinem Sohn Arthur Looff gebaut; beide gelten als Pioniere für die Errichtung von Vergnügungsparks.

Das Pier beherbergt den Pacific Park Vergnügungspark, in dem man von einem Riesenrad einen weiten Ausblick auf den Pazifik und West Los Angeles hat. Der Park beinhaltet außerdem ein Karussell aus den 1920er Jahren, ein Aquarium und diverse Geschäfte, Trödelläden, Bars und Restaurants.

Aufgrund seiner Nähe zu den Filmstudios Hollywoods und der Beliebtheit unter der Bevölkerung wurden hier seit den 1930er Jahren zahlreiche Fernseh- und Kinoproduktionen gedreht.



Ein Besuch am weltberühmten Pier


Tickets: Der Zugang zum Pier ist kostenlos. Die Eintrittskarten für das Aquarium kosten 5 USD für Erwachsene und Kinder über 13 Jahre und sind für Kinder unter 12 Jahren kostenlos. Die Fahrten im Pacific Park werden individuell berechnet. Armbänder für unbegrenzte Fahrten kosten 32,95 USD für Personen über 8 Jahre und 17,95 USD für Kinder unter 7 Jahren.

https://www.santamonicapier.org/fun


Das Santa Monica Piers liegt am Santa Monica State Beach, mit Malibu und Venice Beach einer der berühmtesten Strände der USA. Der sehr einladende 5,6 km lange goldgelbe Sandstrand, mit Parks, Picknick-, Freizeit und Spielplätzen, Hotels, Fahradwegen oder Fitnessplätzen ist ein echtes kleines Freizeitparadies.

Im Jahr2028 sollen sollen vom 20. Juli bis zum 6. August, die Olympischen Sommerspiele in und um Los Angeles stattfinden, am Santa Monica State Beach die Beachvolleyball- und Surfturniere.


Quellen:

https://www.visitcalifornia.com/de/attraction/santa-monica-pier-und-strand
https://www.santamonicapier.org/fun
https://usareisetipps.com/santa-monica-sehenswuerdigkeiten/

Wintereinbruch in Madrid 2021

Dieses Bild von Madrid in Spanien wurde von der Copernicus Sentinel-2-Mission am 11. Januar 2021 um 12:14 Uhr MEZ aufgenommen und scheint in Schwarzweiß aufgenommen worden zu sein.

Tatsächlich handelt es sich um ein Echtfarbenbild – aber der stärkste Schneefall seit 50 Jahren hat die Region bedeckt und die Landschaft weiß gemacht.

Der Sturm Filomena traf Spanien am Wochenende, bedeckte Teile des Landes mit dichtem Schnee und brachte die Hälfte des Landes in Alarmbereitschaft. Madrid, eines der am schlimmsten betroffenen Gebiete, wurde zum Stillstand gebracht, da der Flughafen geschlossen, Züge gestrichen und Straßen geschlossen werden mussten.


Madrid am 12.02.2021, Teile des Landes mit dichtem Schnee bedeckt, das Land ist in Alarmbereitschaft, Flughäfen wurden geschlossen, Züge gestrichen und Straßen blockiert. Foto: ESA, Lizenz: CC BY-SA 3.0 IGO

Obwohl dieses Satellitenbild nach dem Sturm aufgenommen wurde, ist deutlich zu sehen, dass vor allem am Rande der Stadt noch viel Schnee liegen geblieben ist. Beispielsweise sind einige Landebahnen am Flughafen, die oben rechts im Bild sichtbar sind, immer noch von Schnee bedeckt. Das ungewöhnlich kalte Wetter auf der Iberischen Halbinsel wird voraussichtlich bis Ende dieser Woche anhalten. Die Temperaturen werden voraussichtlich auf –12 ° C sinken. Das Rennen geht darum, Straßen zu räumen, damit wichtige Güter wie Lebensmittel und Covid-Impfstoffe geliefert werden können.

Copernicus Sentinel-2 ist eine Zwei-Satelliten-Mission. Jeder Satellit verfügt über eine hochauflösende Kamera, die die Erdoberfläche in 13 Spektralbändern abbildet. Zusammen bedecken sie alle fünf Tage alle Landoberflächen der Erde, große Inseln, Binnen- und Küstengewässer am Äquator.


Quelle: ESA

Der wachsende Einfluß des Menschen auf die Erde

Die von Menschen gemachte Masse auf der Erde ist im Jahr 2021 Schätzungen zur Folge schwerer als Biomasse.

Die Menge an Beton, Metall, Plastik und Textilien übersteigt 2021 die Masse aller Lebewesen, wie etwa Tiere, Pflanzen, Bakterien und Pilze auf Erden. Und, die menschengemachte Masse wächst exponentiell.

Laut der Washington Post verbrauchte China allein von 2011 bis 2013 etwa 7 Mrd. Milliarden Tonnen Beton. Zum Vergleich: Die USA brauchten im gesamten 20. Jahrhundert nur 4,5 Milliarden Tonnen Beton.


Neue Gesteine wie Beton und Asphalt werden auch noch in ferner Zukunft für Geologen, etwa in Gesteinsschichten oder anhand von Fossilien nachweisbar sein. Foto: Ivan Bandura, via unsplash

Die Gesamtmasse aller Lebensformen auf der Erde beträgt ungefähr 1,1 Billionen Tonnen. Die Masse von allem Menschengemachtem, von betonierten Fußwegen und Wolkenkratzern aus Glas und Metall bis hin zu Plastikflaschen, Kleidern und Computern, entspricht heute in etwa der Masse aller Lebewesen auf der Erde. Das ist ein welthistorischer Moment.

Die Masse von Menschenhand hergestellter Objekte hat sich in den vergangenen 100 Jahren alle 20 Jahre verdoppelt.

Gegenwärtig werden mehr als 30 Gigatonnen (30.000.000.000 Tonnen) im Jahr produziert. Das bedeutet, dass für jeden Menschen auf der Welt in einer Woche Objekte geschaffen werden, die etwa seinem Gewicht entsprechen.

Seit der ersten landwirtschaftlichen Revolution haben Menschen die pflanzliche Biomasse von rund zwei Teratonnen, das sind zwei Billionen Tonnen, auf gegenwärtig rund eine Teratonne reduziert. Pflanzen machen rund 90 Prozent der weltweiten Biomasse aus, gefolgt von Bakterien und Pilzen. Menschen haben nur einen Anteil von rund 0,01 Prozent.

Das Ergebnis zeigt, das wir uns möglicherweise in einer neuen geologischen Epoche befinden, in der die Menschheit die dominante gestalterische Kraft auf dem Planeten ist. Die Welt befinde sich in einem materiellen Wandel, der „nicht nur einmal im Leben, sondern nur einmal in einem Zeitalter geschieht.“

Umweltschützer betonen oft, dass die Menschheit ihre Auswirkungen auf den Planeten verringern müsse. Nun hat eine neue Studie gezeigt, wie gewaltig diese Auswirkungen tatsächlich sind.



Quellen:
National Geographic https://www.nationalgeographic.de/wissenschaft/2020/12/menschengemachte-masse-auf-der-erde-bald-schwerer-als-biomasse

Spiegel Wissenschaft https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/anthropozaen-kuenstlich-hergestellte-produkte-ueberwiegen-erstmals-die-masse-aller-lebewesen-weltweit-a-9f577654-7140-4199-a20f-39fcb30e78fa

Nature https://www.nature.com/articles/s41586-020-3010-5

Frankfurter Allgemeine https://www.faz.net/aktuell/wissen/anthropozaen-kuenstlich-hergestellte-produkte-uebersteigen-biomasse-17094486.html

BR https://www.br.de/nachrichten/wissen/von-menschen-produzierte-masse-uebersteigt-2020-erstmals-biomasse,SIfIFnz

Auf der Suche nach neuen Planeten

Eines der spannendsten Projekte der Menschheit ist sicherlich die Suche nach neuen Planeten, nach Leben im Universum.

Das ESA-Weltraumteleskop Cheops ist am 18. Dezember um 09:54:20 CET, vom europäischen Weltraumbahnhof in Kourou, Französisch-Guyana, ins Weltall gestartet. Zu einer spannenden Mission: Es wird extrasolare Planeten, sogenannte Exoplaneten, charakterisieren. Das sind Planeten, die andere Sterne als die Sonne umkreisen.

Das CHEOPS-Weltraumteleskop in der Testkammer der „Large European Acoustic Facility“ (LEAF) im Europäischen Weltraumforschungs- und Technologiezentrum (ESTEC) der ESA in Noordwijk, Niederlande, am 7. September 2018.

In Romanen, Filmen oder Comics entstehen die wildesten Phantasien, wie ein fremder „grüner“ Planet wohl aussehen könnte, welche Lebewesen wohl auf anderen Planeten leben, welche Pflanzen es gibt,


Französisch Guyana

Französisch-Guyana ist ein französisches Überseedepartement, das an der Nordostküste Südamerikas liegt und hauptsächlich von tropischem Regenwald bedeckt ist.

Das Raumfahrtzentrum Guayana, kurz CSG, bei Kourou in Französisch-Guayana, Südamerika, ist ein Weltraumbahnhof, von dem seit 1979 die Ariane-Raketen des europäischen Raumtransport Unternehmens Arianespace starten. Hausherr des Geländes ist die französische Raumfahrtagentur CNES.


Mit biheriger Technik sind Planeten außerhalb unseres Sonnensystems bisher noch nicht erreichbar.

Eines Tages wird es Wissenschaftlern jedoch gelingen, einen neuen Antrieb zu entwickeln, der Ziele über die jetzigen Grenzen hinaus erreichen wird. Bis dahin muss man Romane lesen, Filme schauen, Comics lesen oder vielleicht einen verrückten Traum haben.


Quellen:

Deutsche Welle: https://www.dw.com/de/esa-mission-cheops-gestartet-exoplaneten-im-visier/a-51656443 / 01.08.2020

Spiegel Online: https://www.spiegel.de/wissenschaft/weltall/esa-satellit-cheops-auf-der-jagd-nach-fernen-planeten-a-1301453.html / 01.08.2020