Gebirgsstraße in Rumänien

Neben den Küstenstraßen, Alleen, Highways oder Landstraßen, sind Gebirgsstraßen ein besonderer Straßentyp. Wegen der Beschaffenheit von Gebirgen, von teils steilen Hängen, sind Gebirgsstraßen oft sehr kurvenreich und schmal.

Die spektakuläre Gebirgsstraße Transfagarasan durch das Fagaras-Gebirge in den Transsilvanischen Alpen, mit einer Länge von 117 km, besteht aus einem „Labyrinth“ aus engen Haarnadelkurven (die Straßen erinnern an Haarnadeln), der Eingang ist ein düsterer Straßentunnel mit fast einem Kilometer Länge.

Teil der Strecke sind der unbeleuchtete Bâlea-Tunnel welcher am dunklen Bâlea-See und dem sehenswerten Bâlea-Wasserfall mündet, die Fahrt über die 166 Meter hohen Staumauer eines Stausees, die mittelalterliche Burgruine des berühmt-berüchtigten Fürst Vlad III. Draculea oder das Naturschutzgebiet Bâlea.

Die Transfogarasche Hochstraße in den Karpaten in Rumänien, verbindet die Große Walachai mit Transilvanien und führt vorbei an dem berüchtigten Schloß Draculas. Foto: Alexandru Acea via unsplash

Häufig ist bei Gebirgsstraßen der Bau von Brücken und Tunneln notwendig, stellenweise wird der Gebirgszug überquert. Gebirgsstraßen sind beliebte Ausflugsziele, etwa für Motoradfahrer, vorbei an Schluchten, Landschaften und wundervollen Panoramen. Weltweit betrachtet, gibt es mitunter sehr abenteurliche Gebirgsstraßen, wie etwa in Asien, Australien oder Süd- und Nordamerika.

Weitere Infos zur Gebirgsstraße „Transfăgărășan“ in Rumänien:
www.transfagarasan.info

Hinterlasse einen Kommentar